Strom

Das Thema Strom ist auf Reisen ein häufig wiederkehrendes Problem. Zum einen gelten unsere Stecker noch längst nicht in allen Ländern als nutzbar, zum anderen ist die Stromversorgung gerade in Afrika nicht überall so sicher gewährleistet, wie das in unseren Breitengraden der Fall ist. Während bei uns selbst das letzte Häuschen in ländlicher Gegend zur Not mit oberirdischen Leitungen vom zuständigen Versorger gespeist wird, ist das in Afrika etwas komplizierter.

Wer sich auf Safari begibt, wird feststellen, dass hier vorgesorgt wurde. Zum Teil sind die jeweiligen Plätze, auf denen das Camp eingerichtet wird, mit unterirdischen Leitungen versorgt, sodass die Stromversorgung sowohl komplikationsfrei als auch permanent stattfindet.

In Städten ist auch eine regelmäßige Stromversorgung gewährleistet, die übrigens in Botsuana durch Kohlekraftwerke sichergestellt wird. In ländlichen Gegenden muss allerdings nicht selten auf die Stromversorgung verzichtet werden und der Fön kann hier gleich im Gepäck bleiben.

Grundsätzlich wird der Strom hier in Botsuana aus der Steinkohle aus dem Bergwerk Morupula versorgt. Allein durch dieses Kraftwerk werden schon rund 30 Prozent des Bedarfes an Strom in Botsuana gedeckt. Strom wird grundsätzlich in so großen Mengen erzeugt, dass Botsuana über einen Export von Strom intensiv nachdenkt.

Bedenken sollte man aber, dass etwa 10 Prozent der Bevölkerung in Botsuana in Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern lebt. Und hier ist eine Stromversorgung noch keinesfalls Selbstverständlichkeit. Gegensätze von Stadt und Land werden gerade bei der Stromversorgung deutlich. Der Strom ist vorhanden, die Versorgung aber noch nicht komplett umgesetzt.