Tipps für den Besuch von Nationalparks

Nationalparks in Afrika bieten immer die Möglichkeit, die Artenvielfalt des Landes wirklich hautnah zu erleben. Entgegen der freien Wildbahn finden sich in Nationalparks zum Beispiel auch Tierarten, die ansonsten vom Aussterben bedroht sind und sich hier – geschützt vor Wilderern und Umwelteinflüssen – ungestört fortpflanzen können.

Wirklich empfehlenswert für eine Tour in Botsuana ist der Chobe-Nationalpark. Der Chobe-Nationalpark wurde im Jahr 1960 gegründet und war der erste Nationalpark in Botsuana. Innerhalb des Parks existierte zunächst noch eine Siedlung, die allerdings Stück für Stück ausgedünnt wurde. Schon seit dem Jahr 1975 leben nun keine Menschen mehr im Park. Der Park wurde im Verlauf der Jahre seit seiner Gründung ständig verändert und ausgeweitet. Eine besonders starke Erweiterung erlebte er im Jahr 1980 und im Jahr 1987. So verläuft der Chobe-Nationalpark inzwischen auf einer Fläche von 10.556 km². Benannt wurde der Chobe-Nationalpark übrigens nach dem gleichnamigen Fluss, der gleichzeitig die nördliche Begrenzung des Parks darstellt. Seinen Ursprung hat der Chobe in Angola, wo er den Namen Kuando River hat.

Bekannt ist der Park für die wirklich großen Elefanten- und auch die Kaffernbüffel-Herden. Gleichzeitig ist dieser Park die südlichste Region des Landes, in der der Puku, eine afrikanische Antilopenart, gefunden werden kann. Die 50.000 Elefanten, die im Nationalpark leben, stellen auch für die Ökologie dieses Reservates ein großes Problem dar, denn verkraften würde der Park eigentlich nur die Hälfte der Anzahl an Elefanten. Der Besuch dieses Parks ist bei einer Reise nach Botsuana schon fast ein „Must“.