Flora

Richtig interessant ist fast immer die Pflanzenwelt in einem fremden Land. Die Flora (und ebenso die Fauna) sind schließlich an die klimatischen Verhältnisse angepasst und die sind eben in Afrika stark abweichend von unserem Klima. Als Kontinent, der über den Äquator verläuft, ist auch die Regenzeit stark prägend für die Pflanzenwelt.

Wichtiger Baum in Botsuana ist eine Art von Akazie, die als Kameldornakazie bekannt ist. Zudem ist es der Knopfdorn, der als Charaktermerkmal starke Auswüchse am Stamm aufzuweisen hat. Gern fressen sowohl Nashörner als auch Elefanten die Früchte der Kameldornakazie. Die Bäume sind besonders häufig an Rändern von Flussbetten zu finden.

Die Kalahari die Sandwüste, die durch Botsuana hindurch verläuft hat besonders häufig die Affenbrotbäume aufzuweisen, die auch als Baobabs bekannt sind. Der auffallende Stamm und die silbergraue Rinde des Wollbaumgewächses machen diesen Baum leicht zu erkennen. Dieser kann übrigens bis zu 1.000 Jahre alt werden. Für die Trockenzeit ist der Baum bestens gerüstet, denn er kann bis zu 5.000 Liter Wasser speichern und wirft zum Schutz vor Verdunstung während dieser Zeit zudem die Blätter ab.

Interessant ist in Botsuana auch der Leberwurstbaum, der seinen Namen deshalb erhalten hat, weil er eben wurstähnliche Früchte trägt. Auch die Schakalbeere, die bis zu zehn Meter hoch werden kann, purpurfarbene Früchte und cremeweiße Früchte trägt, ist sehr charakteristisch für Botsuana.

Eine wichtige Heilpflanze in Botsuana ist die Sykamorfeige. Das Gemisch aus der Rinde und dem Saft der Pflanze wird für die Behandlung von Brust- und Halsschmerzen in der Naturmedizin sehr erfolgreich verwendet.