Drogenproblematik

Mit der weltweiten Drogenproblematik müssen sich global praktisch alle Länder auseinandersetzen. Während allerdings in einigen Ländern die Einstellung und der Umgang mit Drogen eher liberal gestaltet sind, sind andere Länder wiederum rigoros, was Drogen betrifft. Die Bestrafungen für Drogenbesitz sind sehr hart und es wird nicht, wie bei uns in Europa teilweise üblich, zwischen Eigenbedarf und Handel unterschieden, wenn es um die Bestrafung geht.

Wer nach Botsuana reist, sollte sich darüber im Klaren sein, dass hier Drogen absolut verboten sind. Auch kleinste Mengen von Haschisch für den Eigenbedarf werden unter dem Begriff Drogenbesitz geführt. Wer sich also auch mit Kleinstmengen von Drogen erwischen lässt, wird nach dem Gesetz Botsuanas hart bestraft. Die Gefängnisstrafen für Drogenbesitz sehen hier einen Zeitraum von acht bis zu 25 Jahren vor. Dabei sollte beachtet werden, dass die Gefängnissituation in Botsuana oftmals prekär ist und sowohl von der Unterbringung als auch hinsichtlich hygienischer Verhältnisse keine europäischen Maßstäbe angesetzt werden sollten. Also Achtung beim Umgang mit Drogen, auch in kleinen Mengen, denn in Afrika und hier speziell in Botsuana gelten nicht nur im Hinblick auf Drogen sehr strenge Regeln, die zum Teil auch im Glauben der Menschen insgesamt begründet sind.

In Botsuana wird auch sehr umfassend mit der Ermittlung von Dealern und Konsumenten umgegangen. Hier ist es dann auch nicht ungewöhnlich, wenn sich die Polizei in Zivil unter das Volk mischt und als Drogendealer ausgibt, um so dem Handel beizukommen.

Regeln sollten beim Aufenthalt in Botsuana unbedingt eingehalten werden, damit der Urlaub nicht hinter Gittern endet.