Botsuana ist bisher nicht gerade als das typische, afrikanische Reiseland bekannt. Aus Sicherheitsaspekten ist es nicht empfehlenswert, dieses Land alleine zu bereisen. Individualreisen werden hier kaum organisiert. Das Land ist den Besuch auf jeden Fall wert, sollte jedoch im Rahmen einer Safari durchgeführt werden.

Die Natur Botsuanas

Botsuana hat etwas ganz Besonderes zu bieten. So besteht der Großteil des Landes aus Wüstengebieten, die zur Kalahari-Wüste gezählt werden. Andererseits befindet sich hier das riesige Okavango-Becken, das vielen wilden Tierarten eine Heimat bietet. Während der Regenzeit herrscht hier ein blühendes Leben, das von Touristen immer wieder gerne aufs Neue entdeckt wird.

Botsuana hat auch einige große Nationalparks zu bieten. Der Chobe-Nationalpark besteht bereits seit über 40 Jahren und besitzt eine Fläche von über 10.000 Quadratkilometern. Besonders ist am Chobe-Nationalpark, dass hier viele große Elefantenherden leben, die man auf ihren Zügen beobachten kann. Ebenfalls einen Besuch wert ist der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Er ist knapp 5000 km² groß und größtenteils mit Trockensavannen bedeckt. Für Touristen besonders interessant sind die vielen Wasserstellen, die es hier gibt. An diese Stellen kommen die wilden Tiere zur Tränke und können dabei wunderbar beobachtet werden.

Die Eckdaten Botsuanas

Botsuana besitzt eine Fläche von 600.370 km², wovon etwa 15.000 km² auf Wasserstellen entfallen. In Botsuana leben knapp zwei Millionen Menschen. Über Dreiviertel der Bevölkerung gehören den acht Tswana-Völkern an. Weitere vertretene Gruppen sind die Shona, die San und die Ndebele. Botsuana ist mit 3,1 Einwohnern pro Quadratkilometer das Land, das in Afrika am zweitdünnsten bewohnt ist.

In der Hauptstadt Gaborone leben etwas über 200.000 Menschen. Regiert wird das Land durch Präsident Ian Khama, der seit 2008 im Amt ist. Das Land ist seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1966 eine Präsidialrepublik. In Bezug auf seine Politik gilt Botsuana als Afrikas Vorzeigeland, da es bereits von Anfang an stabil ist und die demokratischen Grundwerte verinnerlicht hat.